5 Jahre danach

Posted by admin on Aug 25th, 2013
2013
Aug 25

Ein Niederlage für die Nato

Posted by admin on Aug 8th, 2013
2013
Aug 8

Genau vor fünf Jahren am 08.08.2008 um 24.00 Uhr überfiel die von den USA und Israel für diesen Tag ausgebildete und ausgerüstete Armee Georgiens das kleine Südossetien. Innerhalb von 5 Tagen wurden tausende Südossetinnen und Südosseten ermordet, verletzt und traumatisiert.

Den völkerrechtswidrigen Angriff auf friedliche und unbewaffnete Menschen gilt es hier noch einmal zu verurteilen. Die westlichen Staaten hatten nach anfänglicher Zurückhaltung nach drei Tagen eine neue Version parat, in der man den Spieß umdrehte und flugs die Russische Föderation und die Südosseten zum Aggressor machte und wegen eines „Angriffs“ auf Georgien verurteilte. Wie viel Blödheit trauen die westlichen Politiker den Bürgern eigentlich zu?

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat zu diesem Thema im September 2008 eine Befragung veröffentlicht, wonach 89% er Befragten der Meinung waren, dass A. Merkel lügt. Das Märchen über die russische Aggression wird bis heute durch die Massenmedien kolportiert. Der Versuch des Nato-Vasalls Georgien, dem russischen Einflusss im Südkaukasus ein Ende zu setzen, ist bekanntlich kläglich gescheitert. Bei diesem Konflikt ging und geht es aber nicht nur um die Durchsetzung von Großmachtinteressen seitens der EU, USA und Nato , sondern die georgische Soldateska wurde in Marsch gesetzt, um ein Genozid am südossetischen Volk zu begehen. Die Massengräber sind bis heute ein Zeugnis davon. Es hat sich dennoch etwas verändert!

Die Menschen in Südossetien sind sicher und müssen keine Furcht haben, dass wieder irgendein Moussolini -Verschnitt ala Sakvashvili aufgehetzte Horden in Marsch setzen kann. Der Garant dafür ist die Russischen Föderation.

Piotr Luczak

5 Jahre Angriff auf Südossetien

Posted by admin on Aug 1st, 2013
2013
Aug 1

Einladung an alle Freundinnen und Freunde der Republik Südossetien zur Veranstaltung der
Deutsch-Südossetischen Freundschaftgesellschaft

am 08.08.2013
um 18.30 Uhr
im Raum „Oval“ des Kinos Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 BERLIN

Vor fünf Jahren, am 08.08.2008 wurde die Hauptstadt der Republik Südossetien Zkhinval genau um Mitternacht von Artilleriefeuer geweckt. Georgische Truppen marschierten ein und führten drei Tage lang einen grausamen Vernichtungsfeldzug gegen das kleine Volk der Südosseten. Tausende von Toten, Verletzten und Traumatisierten waren die Folge dieser Aggression. Erst nach drei Tagen machte die russische Armee dem Spuk ein Ende, obwohl bereits vorher junge Südosseten einen Guerillakrieg gegen die Agressoren entfacht hatten.

Aus dem Befreiungskrieg gegen die georgischen Aggressoren entstand eine junge Nation – die Republik Südossetien. Die Staatskrise von 2011/2012 bezeugt, dass Unabhängigkeit
alleine noch keine Staatlichkeit gebärt. Dennoch ist es gelungen, die Krise zu überwinden und durch Maßnahmen zu ersetzen, die für die Zukunft hoffen lassen. Die Verbesserung der Infrastruktur im Verkehrswesen sowohl in der Hauptstadt als auch auf dem Lande, die Verbesserung der postalischen Kontaktmöglichkeiten zur Außenwelt durch Errichtung einer Post, von Banken, die Renovierung und Neubau von Wohnungen etc. sind sichtbar. Dennoch steht die Republik noch vor großen Herausforderungen. Die Wasserversorgung ist auf wenige Stunden am Tag reduziert, Arbeitsplätze sind rar, das Wahlrecht sollte reformiert werden, damit auch die im Ausland lebenden Südossetinnen und Südosseten die Möglichkeit haben, an Wahlen teilzunehmen.

Vor fünf Jahren endete eine zwanzigjährige Periode in der Geschichte Südossetiens, in der Gewalt, kriegerische Auseinandersetzungen und sozialer und ökonomischer Niedergang die Regel waren. Heute leben die Einwohner Südossetiens trotz aller Probleme in Sicherheit. Ein Bwie vor fünf Jahren vom chauvenistischen Regime in Tbilissi entfesselte Krieg ist heute nicht möglich.

Deshalb wollen wir als Mitglieder der „Deutsch-Südossetischen Freundschaftsgesellschaft“ weiterhin daran arbeiten, die ossetische Kultur in der Bundesrepublik Deutschland bekannt zu machen, die Republik in Sozial- und Bildungsprojekten weiterhin zu unterstützen, um so die deutsche Öffentlichkeit für die Problematik im Südkaukasus zu sensibilisieren.

Die Qual der Wahl

Posted by admin on Nov 22nd, 2011
2011
Nov 22

Am 17.11.2011 fanden in Südossetien die vierten Präsidentenwahlen seit der Unabhängigkeit der Republik statt. Keiner der 11 Kandidaten hat die notwendige Mehrheit der Stimmen erhalten. Die beiden Sieger des ersten Wahlgangs mit jeweils 25% der Stimmen sind Alla Dschiojeva, die ehemalige Bildungsministerin Südossetiens und Anatolij Bibilov, Chef des Ministeriums für Katastrophen und Schützling Moskaus. Somit wird die Entscheidung zwischen diesen beiden am 27.11.11 in der zweiten Runde fallen.

Die Wahlen sind ruhig und ohne Ausschreitungen vor sich gegangen. Erstaunlicherweise folgten dem Aufruf des Kremls, Bibilov zu wählen, nur ein Viertel der Wähler. Die Erwartungen waren viel höher. Der derzeitige Präsident Kokojty führte einen sehr aktiven Wahlkampf für Bibilov. Vielleicht hat gerade dies Bibilov geschadet, weil die Präsidentschaftszeit von Kokojty nach dem Krieg im August 2008 von Skandalen begleitet war: Der Verdacht der Veruntreuung der Mittel, die Russland für den Wiederaufbau der Republik zur Verfügung stellte, schleppender Wiederaufbau sowie autoritäre Regierungsmethoden und Unterdrückung der Oppositionellen. Dazu erklärte Kokojty, dass Frauen traditrionell in Südossetien keine politische Rolle spielten. Das haben anscheinend sehr viele Frauen ganz anders gesehen. Deswegen wird anscheinend Bibilov von vielen Wählern als die Fortsetzung der Politik von Kokojty angesehen, womit dann auch keine positive Veränderungen mit diesem Kandidaten gesehen wurden.

Anders als Bibilov ist seine Gegenkandidatin Alla Dschiojeva eine angesehene Frau, die Vertrauen und Sympathien von vielen Wählern gewonnen hat. Ihr Wahlprogramm sieht eine aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am politischen Leben Südossetiens vor . So z.B. sollen die Führungspositionen auf Kommunalebene direkt gewählt und nicht ernannt werden und das Parlament mehr Möglichkeiten zur Kontrolle der Regierung bekommen.

Das Kopf am Kopf Ergebnis der beiden Kandidaten im ersten Wahlgang macht die nächste Runde am 27.11.11 sehr spannend. Man kann nur hoffen, dass der zweite Wahlgang ebenso ohne Zwischenfälle verlaufen wird. Vertreter unabhängiger internationaler Nichtregierungsorganisationen als Beobachter und damit auch Parlamentarier aus westlichen Ländern wurden leider nicht zugelassen, auch wenn auf osradio.ru das Gegenteil behauptet wird. Im Vergleich dazu beteiligten sich bei den Parlamentswahle 2009 die Beobachter der internationalen NGO sehr aktiv und waren in der Lage, auch ausländischen Parlamentariern die Möglichkeit zu geben, die demokratische Kultur in der Südossetien auf den Prüfstand zu stelllen.

Die Frage, ob sich im zweiten Walgang etwas ändert, bleibt offen. So lange unabhängige Wahlbeobachter fehlen, besteht die Gefahr der Wahlfälschung.

Soslan Chakhoev

Drei Jahre danach ….

Posted by admin on Aug 8th, 2011
2011
Aug 8

Der 8.August ist ein Datum, das sich tief in das Gedächnis des Südossetischen Volkes eingeprägt hat. Die von der georgischen Soldateska 2009 ermordeten Männer, Frauen und Kinder haben einen festen Platz in der nationalen Erinnerungskultur der Republik Südossetien und deren Freunde. Den Verwundeten,Verstümmelten und den bis heute Traumatisierten gilt unsere uneingeschränkte Solidarität.



Aus dem Befreiungskampf gegen die georgischen Aggressoren entsprang eine neue Nation, die sich in den letzten drei Jahren zu einem Staatsgebilde formierte und noch formiert. Die Anfangsschwierigkeiten sind noch nicht überwunden, die letzten Ruinen noch nicht abgetragen und die Staatsform noch nicht endgültig festgelegt. Die Chance zum Aufbau einer partizipativen Demokratie ist noch existent. Eins ist aber klar: Die Menschen in Südossetien werden es nie wieder zulassen, ein bloßer Spielball externer Interessen zu sein.

Neben der Trauer um die am 8. August 2008 Ermordeten ist die Deutsch-Südossetische Freundschaftsgesellschaft nach wie vor bereit, sich für die Zukunft der Republik einzusetzen, um so einen Beitrag für Frieden und Völkerfreunschaft zu leisten.


Piotr Luczak Berlin, 8. August 2011

2. Vorsitzender erhält Orden

Posted by admin on Jul 2nd, 2011
2011
Jul 2

Am 1. Juli 2011 wurde dem 2. Vorsitzenden der Deutsch-Südossetischen Freundschaftsgesellschaft e.V.  Piotr Luczak von Präsident E. Kokojty in Zkhinval der Freunschaftsorden der Republik Südossetien für seine Verdienste um die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen Südossetien und Deutschland überreicht.

Neuer Protesttermin vor der Georgischen Botschaft

Posted by admin on Jun 23rd, 2010
2010
Jun 23

Freitag,  25. Juni 2010, 10.00 Uhr vor der georgischen Botschaft in der Heinrich-Mann-Str. 32.


Liebe Freunde und Freundinnen,

auch im Juni wollen wir vor der georgischen Botschaft Flagge zeigen. Es bedarf keiner großen Phantasie, um zu wissen, dass die Georgier nur auf internationalen Druck reagieren und die restlichen aus Südossetien und Abchasien stammenden Gefangenen freilassen.
Da die EU der georgischen Regierung allein 2009 mehr als 8 Milliarden Euro für „zivile“ Zwecke zur Verfügung gestellt hat und die USA ihre Waffenlieferungen noch verstärkt haben, müssen wir in den nächsten Monaten die Öffentlichkeit noch besser als bis jetzt darüber informieren, dass von Georgien weiterhin eine große Kriegsgefahr ausgeht. Obwohl die Nato und im Besonderen die USA die Mitgliedschaft Georgiens in dieser Militärorganisation nach wie vor auf der Agenda halten, ist die vage Haltung der russischen Regierung in den für die Region wichtigen Fragen beunruhigend.

Proteste vor der Georgischen Botschaft

Posted by admin on Jun 17th, 2010
2010
Jun 17

Am 21.5. protestierte die Deutsch-Südossetischen Freundschaftsgesellschafft vor der Georgischen Botschaft in Berlin gegen die georgische Bedrohung von Südossetien und forderte wiederholt die Freilassung der von Sakashvilli verschleppten Osseten und Abchasier.

Posted by admin on Aug 8th, 2009
2009
Aug 8

Призыв к основанию

OБШECTBА ЮЖНО-OCETИHCKO – ГEPMAНсKOЙ ДPYЖБЫ

Народ освобождается

Мы, основатели Общества южно-осетинско – германской дружбы, считаем нашей задачей, поддерживать маленький народ на Южном Кавказе, который мужественно и с поддержкой России сопротивлялся вооруженному и подготовленному Соединенными Штатами агрессору Грузия, и конструктивно и солидарно содействовать его демократическому проекту независимой республики.

Воля за свободу народа Южной Осетии препятствует захвату богатств енергорессурсов в Средней Азии США и ЕС. Поэтому и оправдало Федеральное Правительство убийственное грузинское нападение на эту маленькую страну в августе 2008 г., в результате которого было убыто более тысячи гражданских жителей. С тех пор наши средства массовой информации работающие все по единному стилу и направлению только повторяют официальные льжи федерального правительства и его натовских партнеров. События Августа 2008 г. имеют для нас симболический характер. Право на жизнь маленького народа горцев противоречило шовинистскому империализму. Маленький народ должен был быть уничтожен во имя интересов сверхдержав. Поэтому мы намерены помощью нашей инициативы дать немецкой общественности верную картину по Южной Осетии, по стране и жителям, по политике и обществу и по построению активной демократии. Будем све сделать за международное признание независимой Республики Южной Осетии.

Одновременно содействуем культурному обмену между населениями обоих наших стран. Сверх того стараемся в рамках наших возможностей о практической помощи при восстановлении разрушенной войной страны и в первую очередь о восстановлении гражданской инфраструктуры.

Просим поддерживать OБШECTBА ЮЖНО-OCETИHCKO – ГEPMAНСKOЙ ДPYЖБЫ. Станьте членом! Поставьте знак за гуманитарность и согласие между народами.

Торжественный акт создания Общества в 8. Августа 2009 г.

Место:

г. Берлин в Июле 2009 г.